
Wie begegnen Menschen dem Tod? Wie erleben sie Verlust – und wie entsteht Trost? Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, den Tod als Teil des Lebens neu zu betrachten.
Nach 21 Jahren widmet sich die Handwerksform Hannover erneut dem Thema Verlust, das sich letztmalig 2005 unter dem Titel „das letzte Geschenk“ präsentierte.

Im Mittelpunkt stehen auch dieses Mal, handwerkliche und künstlerische Arbeiten, die einen achtsamen, offenen und individuellen Umgang mit Abschied, Verlust und Erinnerung sichtbar machen.
Sowohl den Kunsthandwerkenden als auch den Mitarbeitenden der Handwerksform war die Verantwortung und der respektvolle Umgang mit Trauer, in jeglicher Form, bei der Umsetzung der Aufgabe bewusst und wichtig.
Diesem Aspekt wurde bei der Konzeptionierung dieser besonderen Ausstellung Rechnung getragen:
„Trauer und Trost“ beleuchtet, welche Rituale des Abschieds Halt und Orientierung geben, wie sie sich verändern und neu denken lassen und auf welche Weise Erinnerung als fortbestehende Beziehung erfahrbar werden kann.
Auch können Besuchende erfahren, wie man eine Bestattung im Sinne des Verstorbenen durch die Wahl der Bestattungsobjekte oder den Mut individuelle Weg zu gehen, planen kann, um dem geliebten Menschen in besonderer Weise gerecht zu werden.

Seit der letzten Ausstellung zu diesem Themenfeld, hat sich im gesellschaftlichen Umgang mit Tod, Bestattung und Trauer vieles verändert. Individualität und persönliche Wünsche spielen heute eine größere Rolle als je zuvor. Neue Formen des Gedenkens und Abschiednehmens eröffnen Möglichkeiten, Bestattungsrituale individueller zu gestalten und stärker an den Bedürfnissen der Hinterbliebenen auszurichten.

Die Symbolik darf leichter und transparenter sein, darf sogar farbig sein und etwas von der bisherigen Schwere verlieren. Darüber hinaus nehmen wir wahr, dass Nachhaltigkeit auch im Bestattungswesen eine sehr ästhetische Umsetzung erfährt. Die Ausstellung schafft einen Zugang zu einem sensiblen Thema und bietet Raum für persönliche Annäherung, Wahrnehmung und neue Perspektiven.
Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm. Dazu finden Sie an dieser Stelle bald mehr Informationen.
Hier finden Sie den Ausstellungsflyer zum Download:

